So finden Sie gute Mitarbeiter – Die umfassende Anleitung für Google Jobs

Kostenlos und mit hoher Reichweite – die Lösung der Personalprobleme

Google for Jobs ist die Job-Suchmaschine von Google und bietet für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ein riesiges Potential, um die besten Bewerber auf sich aufmerksam zu machen. Hier erfahren Sie alle wichtigen Informationen zu Google Jobs und wie Sie die kostenlose Suchmaschine für Ihre erfolgreiche Personalsuche nutzen können.

Für wen sind dieser Inhalt und Google for Jobs wichtig?

Dieser Inhalt ist für alle Personalverantwortlichen, Arbeitgeber und Unternehmer relevant, die die Vorteile von Google Jobs zur Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern nutzen möchten.

Die Job- und Personalsuche – so lief das bisher

Hier müssen wir beide Seiten betrachten, die für eine erfolgreiche Personalsuche zusammenfinden:

  1. Der Arbeitgeber
  2. Der oder die Job-Suchenden bzw. der mögliche Bewerber

Während ein Arbeitgeber bisher – je nach Verzweiflungsgrad – Anzeigen in Zeitungen schaltete, das Arbeitsamt um Vermittlung bat sowie diverse, teure Stellenbörsen beauftragte, um gute und qualifizierte Mitarbeiter zu finden, nutzen ein Großteil der Bewerber einen ganz anderen Kanal: Sie suchen schlicht und einfach bei Google nach einem möglichen Job.

Damit ein Bewerber nun auf  einen möglichen Arbeitgeber aufmerksam werden kann, ist eine gute Position bei Google eine wichtige Voraussetzung. Diese wurden oftmals erzielt durch die diversen Job-Portal, die als Vermittler auftreten.

Dies hat allerdings zwei große Nachteile:

  1. Die Anzahl der Job-Portale ist unüberschaubar groß. Da es nur ganz wenige Plätze bei Google gibt, die von den Suchenden auch angeklickt werden (nicht viel mehr als die TOP 5) und man nicht weiß, welches Portal die Stelle oben anzeigt, werden von den Arbeitgebern gleich eine Vielzahl der teuren Job-Portalen genutzt.
  2. Sobald ein Unternehmen die Stellenbörse nicht mehr bezahlt, ist die Sichtbarkeit bei Google verschwunden. Für eine langfristige und sinnvolle Personalstrategie ein großes Problem. Ebenso eine große Abhängigkeit von den Stellenbörsen.

Die neue Form der Personalsuche oder: Was ist Google for Jobs?

Seit 2019 ist Google for Jobs DIE Job-Suchmaschine in Deutschland. Einen derartigen “Jobfinde-Beschleuniger” hat es nie zuvor gegeben. Nach Angaben von Google nutzen über 70% der Suchenden weltweit die Suchmaschine für die Jobsuche, mit klarer Tendenz nach oben. Arbeitgeber erhalten so eine nicht zu übertreffende Reichweite, die somit auch die Abhängigkeiten zu den überteuerten Stellenbörsen auflöst.

Job-Suchende können ganz einfach über die bekannte Suche bei Google ihre Schlagworte eingeben und bekommen direkt innerhalb der Suchergebnisse in einem blauen Block Stellenangebote die passende Jobangebote in der Nähe angezeigt.

Dabei müssen Arbeitgeber nicht extra Stellenanzeigen für Google for Jobs erstellen oder einreichen. Die einzige Voraussetzung für die Anzeige bei Google ist ein vorgegebenes Format (ein sog. Schema), dass in die Website eingebettet wird. Die genaue Einhaltung dieses Formats ist die einzige Hürde. Und: Google for Jobs ist grundsätzlich kostenlos, auch für den Arbeitgeber!

Um Google for Jobs zu nutzen bzw. Jobs angezeigt zu bekommen, gibt es verschiedene Suchanfragen:

  • (jobtitel) + Ort, Beispiel: “cnc-fräser in iserlohn”
  • stelle als (jobtitel)
  • offene stellen in (ort)
  • freie stellen in (ort) als (jobtitel)

Dies sind nur einige Kombinationen und Möglichkeiten. Auch der Ort muss nicht unbedingt genannt werden, da Google den Standort aufgrund der IP-Adresse herausfindet.

Exemplarisch hier eine Suche bei Google nach “industriekaufmann düsseldorf” mit dem entsprechenden Resultat bei Google, also Google for Jobs:

Die Anzeige bei Google Jobs (Bild 1)

Warum Google for Jobs so überlegen ist – Ein Wort zur Technik

Google verfolgt grundsätzlich das Ziel, den Nutzern das bestmögliche Suchergebnis zu präsentieren. Das geschieht nicht aus Uneigennützigkeit, sondern dahinter steckt natürlich auch Geschäftkalkül: Relevante Ergebnisse, mehr Nutzer, mehr Geld verdienen.

Die Stellen- und Personalsuche war und ist sehr umständlich, egal ob Sie nun ein Unternehmen sind, dass Mitarbeiter sucht, oder Sie eine gute Stelle finden möchten. Google hat diese Problematik erkannt und bereits 2016 mit der Cloud Jobs API (mittlerweile Cloud Talent Solution) eine erste Lösung vorgestellt. Diese Lösung hat das Ziel, die Jobsuche signifikant zu verbessern und zu vereinfachen.

Die Cloud Talent Solution setzt bei der Suche auf Machine Learning und Künstliche Intelligenz. Ein großes Google-Team arbeitet hier ständig an Optimierungen – Google kann sich als eines der wenigen Unternehmen solche Investitionen erlauben.

Im Detail beherrscht die Software einige beeindruckende Funktionen:

  • Rechtschreibkorrektur. Rechtschreibfehler werden erkannt und auch die passenden Jobs bei einem Tippfehler gefunden.
  • Joberkennung. Auch unterschiedliche Berufsbezeichnungen werden korrekt zugeordnet.
  • Abkürzungen und Jobtitel verstehen. Personalabteilungen kürzen gerne mal die Stellen mit Fachbezeichnungen ab. Kein Problem.
  • Örtlichen Bezug herstellen. Die korrekte Anzeige von Jobs in einem bestimmten Umkreis um den Wohnort, auch unter Berücksichtigung des Arbeitswegs.

2017 hat Google dann Google for Jobs vorgestellt, dass auf der o.g. Technologie basiert. Im Mai 2019 erfolgte dann der Start für Google for Jobs in Deutschland.

Das Problem:

Stellen müssen neu besetzt werden und Sie finden nicht genug qualifizierte Mitarbeiter

Für die Personalsuche werden auch heute noch häufig die Klassiker genutzt: Das Arbeitsamt, Anzeigen in Zeitungen und/oder die vermeintlich so modernen Job-Portale. Alle diese Formen haben eine Gmeinsamkeit: Sie kosten viel Zeit und Geld und funktionieren nicht mehr.

In Zeiten des Fachkräftmangels nimmt der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter immer weiter zu. Es profitieren vor allem die großen und überregional tätigen Konzerne – zu wenig Bewerber sind hier aufgrund der Bekanntheit kein großes Problem.

Doch was ist mit den vielen kleinen oder mittelständischen Unternehmen? Zahlreiche Job-Portale versprechen hier die Lösung – zu teilweise exorbitanten Preisen. Dabei sind Sie dort nur ein Unternehmen von vielen und Ihre offene Stelle wird zwischen Hunderten von anderen Unternehmen und damit Wettbewerbern gelistet. Jeder Monat kostet richtig Geld und die unzähligen Portale sind sorgen für eine große Unübersichtlichkeit. 

Also: Was tun?

Die Lösung:

Nutzen Sie die größte Suchmaschine der Welt – kostenlos!

Um die richtigen Bewerber zu finden und vakante Stellen möglichst schnell wieder besetzen zu können, ist eine möglichst hohe Reichweite entscheidend. Dabei führt kein Weg an Google vorbei.

Google bietet mit seiner Jobsuche eine nie dagewesene Möglichkeit für alle Unternehmen, offene Stellen an die größte Zahl von Bewerbern auszuspielen. Dazu ist eine offene Stelle bei Google innerhalb kürzester Zeit online. Nach maximal 24 Stunden ist Ihre Stellenanzeige weltweit zu sehen.

Kennen Sie eine vergleichbare oder bessere Lösung für Ihre Personalprobleme?

Was Google for Jobs nicht ist

Um Google for Jobs für die eigenen Zwecke sinnvoll einsetzen zu können, ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, was es nicht ist oder sein will.

Google Jobs ist

  • KEINE Stellenbörse oder Job-Portal
  • KEIN eigenständiges Google-Produkt unter einer eigenen URL oder Domain
  • KEINE Software, bei der man offene Stellen hochlädt

Google for Jobs ist ein speziell aufbereitetes Suchergebnis innerhalb der normalen Google-Suche.

In diesem Suchergebnis befinden sich möglichst relevante Ergebnisse zu einer Job-Suche (siehe dazu auch Warum Google for Jobs so überlegen ist – Ein Wort zur Technik), die sich aus Karriere-Websites von Unternehmen und Job-Portale zusammensetzen. Das richtige “Zusammensetzen” ist dabei der entscheidende Faktor. Wohl kein anderes Unternehmen kann so gut Daten aggregieren, wie Google.

Warum Google for Jobs die Job-Portale ablöst

Ein möglicher Bewerber sucht immer nach dem einfachsten und schnellsten Weg, um die für ihn passende Stelle beim richtigen Unternehmen zu finden. Er wünscht sich daher einen transparenten Überblick: Welche Jobs sind momentan verfügbar? Gibt es vielleicht an anderer Stelle noch einen “besseren Job”?

Allein die hohe Anzahl der Job-Portale verhindert diese gewünschte Markttransparenz. Basierend auf einer Befragung von 2.700 Bewerbern fand softgarden.com (Infos zur Studie hier) heraus:

Google for Jobs überbrückt die stellenweise unübersichtliche Vielfalt der über 300 deutschen Jobportale. (…) Darüber hinaus zeigt unsere Studie, dass die Pflege der eigenen Karriereseite umso wichtiger wird, da sie der zweithäufigste Kanal für Jobsuchende ist. Darüber hinaus sollten Unternehmen Suchmaschinenoptimierung und Google Ads für Stellenanzeigen auf dem Radar haben.

Das Durchsuchen von 300+ Portalen nach dem richtigen Job ist zeitraubend und anstrengend. Das Gefühl, etwas “Gutes” zu verpassen (FOMO – Fear of Missing Out) sorgt für Frustration. Spätestens nach dem dritten Portal fallen auch die vielen Dubletten auf, da viele Job-Portale die Angebote anderer Portale kopieren, um ihr eigenes Angebot größer und attraktiver zu machen.

Fazit: Die Bewerber wünchen sich eine hohe Markttransparenz durch EINE Suchmaschine für alle offenen Stellen, mit relanten Ergebnissen. Und genau das bietet Google for Jobs.

Was kostet Google for Jobs?

Eine Nachfrage, die die von uns beratenden Unternehmer immer stellen ist “Was kostet mich das bei Google for Jobs”? Aufgrund der Erfahrungen mit den Job-Portalen rechnen viele Arbeitgeber hier mit sportlichen vierstelligen Beträgen.

Die Antwort ist so einfach wie überraschend: Google for Jobs kostet nichts!

Die einzige Investition die Sie tätigen müssen, ist ein wenig Grundwissen (dazu ist dieser Artikel geeignet) und kleine Anpassungen Ihrer Website. Im Vergleich zu den sonst notwendigen Summen bei der Personalsuche ist dieser Aufwand verschwindend gering und muss auch nur einmal getätigt werden.

Kaum zu verstehen ist, warum viele Unternehmen diese Möglichkeit nicht für sich nutzen!

Zur Zeit gibt es keine Möglichkeit, eine bessere Position bei Google for Jobs zu kaufen. Google sagt, dass wird so bleiben, aber warten wir mal ab.

So nutzen Sie Google for Jobs für Ihre Mitarbeiter-Suche

Google for Jobs ist ein Teil der Google-Suche und daher völlig auf den Suchenden, den möglichen Arbeitnehmer zugeschnitten. Unternehmen dürfen hier kostenlos ihre offenen Stellen platzieren, stehen aber nicht im Mittelpunkt und werden auch nicht mit Komfortfunktionen umworben, wie bei den kostenpflichtigen Job-Portalen.

Sofern Sie als Arbeitgeber die Vorteile nutzen wollen, müssen Sie sich an die genauen Regeln und Vorgaben von Google halten. Bei einem Verstoss wird Ihre Stellenanzeige nicht angezeigt, ganz einfach.

Wie kommt man also rein in Google for Jobs?

Damit Ihre Stellenbeschreibung bei Google veröffentlicht wird, werden auf Ihrer Website spezielle, strukturierte Informationen bereitgestellt, dem sog. JobPosting-Schema. Google liest diese Daten dann aus verarbeitet sie weiter. Vergleichbar ist dies mit einer zweispaltigen Tabelle: Feld links mit Inhalt 1 und Feld rechts mit Inhalt 2. So gibt es ein Feld “title”, in dem dann die Name des Berufs eingetragen wird.

Sie müssen sich hier strikt an die Google-Richtlinien und die Empfehlungen von schema.org halten. Schauen wir uns zunächst die einzelnen Datenfelder von JobPosting an:

  • title
  • description
  • datePosted
  • validThrough (optional)
  • employmentType
  • hiringOrganization
  • jobLocation
  • jobLocationType (optional)
  • baseSalary (optional)

Google for Jobs – Schema Job-Posting: title

Der Name des Jobs steht natürlich an erster Stelle. Dieser hat zentrale Bedeutung für die Auffindbarkeit in der Suche. Generell geben wir hierzu folgende Empfehlungen:

  • Nutzen Sie einen klaren, von der Mehrzahl der Bewerber gesuchten, allgemein bekannten Begriff und keine Abkürzungen. Nur weil Ihre Personalabteilung den Begriff Head of Verbal Communications ganz toll findet, wissen mögliche Bewerber noch lange nicht, dass Sie einen Assistenten/eine Assistentin suchen!
  • In dieses Feld kommt wirklich nur der Jobtitel – keine Referenznummern, Codes oder Sonderzeichen, wie z.B. Ausrufezeichen.
  • Maximal 65 Zeichen stehen zur Verfügung, diese Anzahl nicht überschreiten.
  • So konkret wie möglich. Wenn Sie einen Vertriebsmitarbeiter mit SAP-Kenntnissen suchen (warum auch immer), dann schreiben Sie genau das: “Vertriebsmitarbeiter/in mit guten SAP-Kenntnissen”.

Google for Jobs – Schema Job-Posting: description

Dieses Feld enthält die vollständige Beschreibung der offenen Stelle im HTML-Format und ist damit neben dem title das Herzstück der Stellenanzeige, die von jedem Bewerber gelesen wird. Dementsprechend lohnt sich hier die zusätzliche Zeit, um eine ansprechende Stellenbeschreibung zu formulieren.

Einige wichtige Hinweise und Tipps zur korrekten Nutzung von description:

  • Schreiben Sie hier die vollständige Job-Beschreibung mit Intro, Kurzvorstellung Unternehmen, Aufgaben, Anforderungsprofil, Vorteile, Ansprechpartner und Call-to-Action (Bewerbungsaufforderung).
  • Das Intro entscheidetet, ob die Beschreibung vollständig gelesen wird! Die ersten Zeilen sollten die Aufmerksamkeit des Bewerbers wecken.
  • Vermeiden Sie den Standard-Fehler, in den ersten Zeilen darauf hinzuweisen, wie erfolgreich Ihr Unternehmen ist. Das gehört nicht an diese Stelle.
  • HTML kann und sollte genutzt werden, um Absätze (<p>, <br>) und Aufzählungspunkte (<ul>, <li>) einzufügen. Google wertet diese Daten korrekt aus, um Ihre Stellenanzeige optimal anzuzeigen. Überschriften (<h1> bis <h5>) werden zur Zeit noch nicht unterstützt, sind aber auch nicht schädlich (Stand: Herbst 2021).
  • Nach den Google-Richtlinien sind keine unvollständigen Beschreibungen (discriptions) erlaubt.
  • Ebenfalls verboten ist hier Keyword-Stuffing – das sind z.B. das mehrfache Wiederholen einzelner Teile der Beschreibung. Die SEO-Tricks aus 1999 funktionieren nicht und werden durch Entfernen des Jobs bestraft.

Google for Jobs – Schema Job-Posting: datePosted

Tragen Sie hier das Datum der Stellenveröffentlichung ein. Google for Jobs nutzt dieses Datum für die Anzeige unter der Stellenübersicht und für den Filter Datum der Veröffentlichung.

Dabei geht Google davon aus, dass ein möglicher Bewerber vor allem auch nach dem Alter der Stellenanzeige sortieren möchte. Niemand bewirbt sich auf einen Job, der schon seit Monaten online steht! Die Wichtigkeit der Aktualität bei Google for Jobs wird auch noch einmal durch den zusätzlichen Filter Vortag, Letzte 3 Tage, Letzte 7 Tage und Letzte 30 Tage unterstrichen.

Google for Jobs - Filter Datum

Einige Tipps und Anmerkungen zu datePosted:

  • Sofern Ihre offene Stelle längere Zeit nicht besetzt werden kann: Aktualisieren Sie regelmäßig datePosted.  Jobs, die seit längerer Zeit online sind, haben einfach sehr schlechte Karten bei Google for Jobs und der Aufmerksamkeit der Bewerber. Das Datum ist nicht zu übersehen und daher sehr wichtig.
  • Google “droht” in seinen Content-Guidelines mit Ausschluß einer Stellenanzeige, wenn der Job “abgelaufen” ist bzw. nicht mehr offen ist. Bisher ist unbekannt, wie Google das feststellen will, allerdings dürfte ein Eintrag, der viele Monate alt ist, hier ein wichtiges Kriterium sein. Ein weiterer Grund für regelmäßige Aktualisierung des Datums!
  • Das Datum wird im Format ISO 8601 geschrieben, z.B. “2021-09-24” oder “2021-09-24T11:15:53+00:00”.

Google for Jobs – Schema Job-Posting: validThrough (optional)

Das optionale Feld validThrough beschreibt das Ablaufdatum einer Stellenanzeige. Google empfiehlt in seiner Dokumentation, auf ein Datum zu verzichten, wenn nicht genau bekannt ist, wie lange die Stelle offen ist. Alternativ kann auch ein Datum in ferner Zukunft eingegeben werden. 

Google for Jobs – Schema Job-Posting: employmentType

Welche Art von Job bieten Sie an? Vollzeit oder Teilzeit? Die Angabe in employmentType wird auch in Google for Jobs als Filter Art genutzt. Dabei sind folgende Werte erlaubt:

  • FULL_TIME
  • PART_TIME
  • CONTRACTOR
  • TEMPORARY
  • INTERN
  • VOLUNTEER
  • PER_DIEM
  • OTHER

Verwenden Sie ausschließlich die o.g. Begriffe (auch in Großschrift!) – Google übersetzt diese automatisch in die passenden deutschen Worte. Nicht ganz klar ist zur Zeit, ob dieses Feld optional ist – nutzen Sie es aber in jedem Fall, da kein Bewerber über die Art der Stelle rätseln möchte.

Google for Jobs – Schema Job-Posting: hiringOrganization

Die hiringOrganization enthält die Daten zum Arbeitgeber der Stellenanzeige. Erwartet wird hier der Name des Unternehmens, sowie die URL zur Stellenanzeige. Keine Adressdaten einfügen, diese werden in jobLocation erfasst!

Ein Beispiel:

"hiringOrganization": {
 "@type": "Organization",
 "name": "Meier Schmitz GmbH",
 "sameAs": "http://www.meierschmitz.de"
}

Google for Jobs nutzt das Datenfeld für die Filterfunktion Arbeitgeber.

Google for Jobs - Filter Arbeitgeber

Google for Jobs – Schema Job-Posting: jobLocation

Das Datenfeld jobLocation enthält die vollständige Adresse des möglichen Arbeitsplatzes, nicht die Anschrift des Arbeitgebers (falls diese unterschiedlich sind). Google nutzt diese Informationen für die Ermittlung des Standorts sowie für die Berechnungen der Entfernung zum Arbeitsplatz.

Ein Beispiel:

"jobLocation": {
 "@type": "Place",
 "address": {
  "@type": "PostalAddress",
  "streetAddress": "Musterstraße 34",
  "addressLocality": "Duesseldorf",
  "addressRegion": "Nordrhein-Westfalen",
  "postalCode": "48201",
  "addressCountry": "DE"
 }
}

Einige Anmerkungen und Tipps zu jobLocation:

  • Erforderlich sind Straße und Hausnummer, PLZ, Ort, Region (Bundesland) und Landeskennzeichen. Fehlende Informationen führen zum Ausschluß aus Google for Jobs.
  • Sofern der Job an verschiedenen Standorten durchzuführen ist (z.B. mehr als ein Büro), geben Sie die zusätzlichen Adressen ebenfalls an (nutzen Sie dazu ein Array). Google sucht das passende Ergebnis je nach Standort des Suchenden aus.
  • Bei einem Remote-Arbeitsplatz verwenden Sie zusätzlich jobLocationType.
  • Entscheidend ist hier der Standport des Arbeitsplatzes, nicht unbedingt des Arbeitgebers!

Google for Jobs – Schema Job-Posting: jobLocationType (optional)

Nutzen Sie dieses Feld, wenn Sie einen Remote-Arbeitsplatz anbieten, egal ob von zu Hause oder von einem anderen Ort. Google erwartet dies allerdings nur, wenn der Job tatsächlich zu 100% Remote durchgeführt wird.

Setzen Sie dann den Wert TELECOMMUTE in Ergänzung des jobLocationType.

Die entsprechende Ergänzung für das o.g. Beispiel:

"jobLocation": {
 "@type": "Place",
 "address": {
  "@type": "PostalAddress",
  "streetAddress": "Musterstraße 34",
  "addressLocality": "Duesseldorf",
  "addressRegion": "Nordrhein-Westfalen",
  "postalCode": "48201",
  "addressCountry": "DE"
 }
},
"jobLocationType": "TELECOMMUTE"

Google for Jobs – Schema Job-Posting: baseSalary (optional)

Die baseSalary ist bei unseren Kunden immer wieder ein großer Diskussionspunkt: Gehalt angeben oder lieber doch nicht? Wir meinen:  Nutzen Sie das Feld!

Der Verdienst ist schließlich einer der wichtigsten Punkte, warum sich jemand bei Ihnen bewirbt. Ebenfalls erzeugt es eine zusätzliche Transparenz für den Job-Suchenden und wird daher für mehr Bewerbungen sorgen. Andere Arbeitgeber, die diese wichtige Information in ihrer Stellenbeschreibung verschweigen, sind Ihnen gegenüber im klaren Nachteil.

Die Gehaltsangabe kann mit den folgenden Zeiträumen erfolgen:

  • HOUR
  • DAY
  • WEEK
  • MONTH
  • YEAR

Während in den USA oft ein Preis pro Stunde (HOUR) genannt wird, ist es in Deutschland für eine Vollzeitstelle üblich, ein Monats-Salär (MONTH) anzugeben.

Hier ein Beispiel für die Verwendung von baseSalary:

"baseSalary": {
  "@type": "MonetaryAmount",
  "currency": "EUR",
  "value": {
    "@type": "QuantitativeValue",
    "value": 3400.00,
    "unitText": "MONTH"
  }
}

Und nun – Ihr erster Schritt bei Google for Jobs

Testen Sie Ihre Website und/oder Karriere-Seite

Zur erfolgreichen Mitarbeiter-Suche mit Google for Jobs müssen Sie zunächst einmal wissen, ob Ihre Website bereits Google for Jobs verwendet. Also: Auf geht’s!

Ist Ihre Website bereit für Google Jobs? Hier testen!

Haben Sie alle Datenfelder korrekt ausgefüllt? Ist das Schema JobPosting korrekt eingefügt auf Ihrer Website? Sie können die Kompatibilität Ihrer Karriere-Website mit Google for Jobs ganz einfach testen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  1. Rufen Sie die Test-Seite von Google auf: https://validator.schema.org/
  2. Geben Sie Ihre URL ein. Nutzen Sie dazu nicht die Adresse die Startseite, sondern der Seite, auf der sich auch die Stellenbeschreibung befindet.
  3. Bei einer korrekten Google for Jobs-Anbindung sehen Sie unter Erkannt den Eintrag JobPosting, ohne Fehler-Warnung (wie im Bild unten zu sehen).
Erfolgreiche Prüfung für Google Jobs - das Schema JobPosting wird angezeigt